Tatjana Schneider,
OB Kandidatin für B90/GRÜNE

Ich lebe seit 2018 mit meinem Mann und unseren
zwei Söhnen (9 und 13) in Braunschweig und leite
an der Technischen Universität Braunschweig – als Professorin für Architekturtheorie – das Institut für Geschichte und Theorie der Architektur und Stadt (kurz: GTAS). Zuvor war ich von 2004 bis 2018 an
der University of Sheffield in England tätig und von 2001–2004 an der University of Strathclyde in Glasgow. Ich habe Architektur in Deutschland und Schottland studiert und interessiere mich besonders dafür,wie Städte ökologisch, sozial gerecht und lebendig gestaltet werden können.

Mir ist wichtig, dass Braunschweig eine solidarische und offene Stadt ist, die für den Klimaschutz aktiv wird. Wir benötigen öffentliche Räume als Orte des Zusammenkommens sowie bezahlbaren Wohnraum und müssen uns für Barrierefreiheit auf allen Ebenen einsetzen. Es muss kommunale Strukturen geben, die es allen Menschen erlauben gut in Braunschweig anzukommen und hier zu leben. Ich will mich daher für herausragende öffentliche Infrastrukturen engagieren, genauso wie eine Planung, die kurze Wege möglich macht. Außerdem möchte ich nachhaltiges Wirtschaften fördern und Initiativen, Organisationen sowie Verbände, die im Sinne des Gemeinwohls handeln.

Tatjana Schneider,
OB Kandidatin für B90/GRÜNE

Ich lebe seit 2018 mit meinem Mann und unseren zwei Söhnen (9 und 13) in Braunschweig und leite an der Technischen Universität Braunschweig – als Professorin für Architekturtheorie – das Institut für Geschichte und Theorie der Architektur und Stadt (kurz: GTAS).

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Darum Oberbürgermeisterin

Ich habe Architektur studiert, weil ich die Welt um mich herum aktiv mitgestalten wollte. Noch während des Studiums gründete ich zusammen mit zwölf Kommiliton/innen ein eigenes Kollektiv. Das war um die Jahrtausendwende – im schottischen Glasgow. Organisiert als Arbeiter/innengenossenschaft hat sich die Gruppe besonders für die Zusammenhänge von Politik, Ökonomie und Architektur interessiert. Wir haben uns dafür eingesetzt, dass die Veränderungen, die mit Stadtentwicklungen einhergehen, stärker mit der Zivilgesellschaft – mit allen – diskutiert und verhandelt werden. Architektur, so schrieben wir damals, ist politisch – und: um andere Architekturen und Städte entstehen zu lassen, brauchen wir auch eine andere Politik.

So beschäftigt sich meine Lehre und Forschung schon lange mit Alternativen zu Privatisierungen von öffentlichen Gütern, zu Flächenfraß oder Leerständen. Ich weiß, dass Dinge anders sein können, als sie
jetzt sind: grüner, lebendiger, lebenswerter und gerechter. Ich will allerdings nicht mehr nur von anderen Beispielen erzählen, sondern selbst die absolut notwendigen Veränderungen – die sich
nicht zuletzt durch den Klimanotstand ergeben – mitgestalten. Und genau aus diesem Grund will ich eure Oberbürgermeisterin werden.

Ich habe Architektur studiert, weil ich die Welt um mich herum aktiv mitgestalten wollte. Noch während des Studiums gründete ich zusammen mit zwölf Kommiliton/innen ein eigenes Kollektiv. Das war um die Jahrtausendwende – im schottischen Glasgow. Organisiert als Arbeiter/innengenossenschaft hat sich die Gruppe besonders für die Zusammenhänge von Politik, Ökonomie und Architektur interessiert.

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Dafür stehe ich

Immer mehr Menschen sind bereit, für bessere und gerechterer Lebensbedingungen zu kämpfen. Das sehe ich – und sicher auch viele unter Euch und Ihnen – hier in Braunschweig, an ganz vielen Orten in Deutschland und weit über Deutschland hinaus. 

Es geht dabei um:

  • sozial-ökologisch gerechtes Wohnen und Arbeiten;
  • die Stärkung von öffentlichen, kommunalen und nicht-profit-orientierten Infrastrukturen;
  • die Idee von Zusammenarbeit, in der nicht nur eigene und kurzfristige Belange und Interessen im Vordergrund stehen, sondern solidarische Grundsätze;
  • Kultur, als wesentlicher und notwendiger Bestandteil unser aller Leben; und
  • eine Gesellschaft, die weder Diskriminierung noch Ausgrenzung duldet und vielfältige Räume für unterschiedlichste Lebensentwürfe bietet.

Ich möchte gezielt unterstützen, stärken und ausbauen, was es bereits an zukunftsfähigen Aktivitäten und Ansätzen gibt. Ich möchte aber auch zusammen mit Euch und Ihnen neue progressive und dynamische Ideen fördern und Strukturen für ihre Umsetzung schaffen, damit aus Ideen Realität wird. 

Die soziale Stadt ist für mich Leitbild – also eine Stadt, die für alle und alles Sorge genauso wie Verantwortung trägt. Als Oberbürgermeisterin für und von Braunschweig will ich mich für diese Werte einsetzen. Zusammen mit Euch und Ihnen will ich endlich in die Zukunft aufbrechen und heute Weichen stellen, damit eine sozial und klimagerechte Stadt möglich wird, ein Braunschweig, das

  • noch lebendiger und lebenswerter wird;
    sich weiter öffnet und mutiger Neues ausprobiert;
  • solidarisch und dynamisiert in die Zukunft blickt.

All das liegt in unseren Händen.

Lasst uns gemeinsam – und zusammen mit allen Braunschweigerinnen und Braunschweigern – für diese Zukunft einstehen und sie gemeinsam auf den Weg bringen.

Dafür stehe ich

Immer mehr Menschen sind bereit, für bessere und gerechterer Lebensbedingungen zu kämpfen. Das sehe ich – und sicher auch viele unter Euch und Ihnen – hier in Braunschweig, an ganz vielen Orten in Deutschland und weit über Deutschland hinaus.

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„Geht nicht“ oder „Können wir nicht“ – sind Aussagen von Gestern. „Wollen wir“ und „Versuchen wir“ – das sind Sätze, die wir heute und in der Zukunft brauchen.

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